Reflexion der eigenen Sexualität und Geschlechtlichkeit

Entwicklungssensible Sexualpädagogik folgt dem Grundsatz: Man muss zuerst bei sich gewesen sein, bevor man zum anderen geht. Daher ist Selbsterfahrung im geschützten Rahmen des Studiengangs unerlässlich. Die Erfahrung zeigt, dass Selbsterfahrung nicht nur in bewusst dafür vorgesehenen Zeiten der Reflexion geschieht, sondern ständig. So fordert der vermittelte Stoff nicht nur das Verstehen heraus, er fordert immer zugleich das innere Erleben.

Daher arbeiten wir in einer kleinen Lerngruppe, wo in Gemeinschaft der Austausch und zum Teil die Bearbeitung eigener Entdeckungen möglich ist. Die leitenden Dozenten des Studiengangs stehen den Studierenden bei Fragen zur Verfügung oder können sie auf weitergehende Hilfe verweisen.

Es hat sich gezeigt, dass aus der Mischung zwischen intellektueller, persönlicher und geistlicher Bearbeitung eine tragende Gemeinschaft unter den Studierenden entsteht, die zu persönlichem Wachstum führt. Persönliche Reife aber ist notwendig, wenn man in anderen die Förderung gelingender Sexualität anregen will.

Was wir im Studiengang tun: Die Studierenden treffen auf ein Lernklima, in dem sie selbst vorkommen und wo die Chance besteht, sich selbst zu verstehen. Diese Erfahrungsprozesse sind in eine intellektuelle, reflektierende und geistliche Gemeinschaft eingebettet.